Büstenhalter (BH)
Der Büstenhalter hat Geschichte: schon die Damen der Antike banden sich ein stabilisierendes Stück Stoff um die Brust. Andererseits ist die heutige Form nicht viel älter als 100 Jahre, und dass der BH den Busen nicht platt drückt, sondern betont und stützt, ist auch eine neuere Errungenschaft. Inzwischen gibt es Büstenhalter mit und ohne Bügel, trägerlos, hinten oder vorn zu schließen... Nur zwei Elemente sind allen gemeinsam: das Unterbrustband und die Körbchen (Cups). Diese beiden Elemente bestimmen auch die Größe.

Wie finden Sie nun den passenden BH? Messen Sie den Umfang Ihres Brustkorbs unterhalb der Brust und den Umfang Ihrer Brust an der stärksten Stelle und geben Sie diese beiden Werte in eine BH-Größentabelle ein. Aber verlassen Sie sich nicht blindlings darauf, je nach Hersteller können die Größen verschieden ausfallen! Überprüfen Sie den korrekten Sitz, indem Sie auf diese Punkte achten:
Das Unterbrustband soll Ihnen nicht den Atem abschnüren, aber ziemlich fest sitzen. Dann trägt es nämlich das Gewicht der Brust und entlastet die Träger. Schneidet es tief ein, so ist es zu eng. Rutscht es hoch oder gar herunter, ist es zu weit. Die Körbchen sollen die Brust umschließen und stützen, nicht quetschen, flachdrücken oder zweiteilen. Bilden sich irgendwo Wülste oder liegt der BH zwischen den Brüsten nicht am Brustkorb an, sollten Sie größere Cups wählen. Je größer die BH-Größe, umso breiter die Träger! Experimentieren Sie: stellen Sie die Träger kurz und verlängern Sie sie schrittweise (und umgekehrt), bis Sie die optimale - also bequemste - Länge gefunden haben.